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Elektrik - Stromlose Abschnitte und Gold-Caps


fido - 13.11.03 13:33
Titel: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Buntbahner,

ich habe einen 5-Kuppler, der mir gerne auf ganz spezillen Weichen stehen bleibt. Das sind 10 Grad Weichen mit einem großen, isolierten Herzstück, das leicht nach oben aus dem Gleis heraussteht. Der 5-Kuppler steht mit den mittleren drei Achsen auf dem Herzstück und bleibt dann stehen, da äußeren beiden Achsen in der Luft hängen.

Es gibt nun zwei Lösungen:
1) Einbau einer Schwungscheibe oder
2) Einbau eines Eloks oder Gold-Caps

1) bringt meiner Meinung bei einer digitalen lok nicht viel, da die Lok sehr langsam bremst und beschleunigt (so ist der Decoder programmiert). Daher würde sie auch mit Schwungscheibe noch heftig rucken.

2) halte ich für spannend und bin gerade dabei, Gold-Caps in die Lok einzubauen. Dazu habe ich Gold-Caps mit 2,5 V bei 1F und werde diese mit einem Widerstand zur Ladestrombegrenzung am Digitaldecoder anschließen. Der Widerstand wird in Entladerichtung mit einer Diode überbrückt.

Hat jemand von euch schonmal ähnliches gebastelt und Erfahrungen?
Wenn ich fertig bin, stelle ich das Ergenbnis hier vor.

PS: Der 5-kuppler hat ein aufwendiges Fahrwerk, aber die Federung ist nicht weich genug, als dass gleichzeitig drei Achsen ein- und zwei Achsen ausfedern können. Das ist aber ein echter Härtefall und daher werde ich am Fahrgestell nichts verändern.
Waldbahner a.D. - 13.11.03 14:04
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hi Fido,

theoretisch würde ich mal sagen das könnte so klappen. Probieren hilft eben.
Was mich aber interessiert wäre, was für eine Lok das ist *grins*

Gruß vom Gerd
jochen - 13.11.03 14:27
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,

kannst Du das Herzstück nicht polarisieren und planschleifen. Ist nur so eine Idee und vielleicht die einfachere Lösung.

Viele grüße

Jochen
fido - 13.11.03 14:40
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Jochen hat folgendes geschrieben::

kannst Du das Herzstück nicht polarisieren und planschleifen. Ist nur so eine Idee und vielleicht die einfachere Lösung.

Hallo Jochen,
klar ginge das. ich will die Lok aber sowit fit bekommen, das sie solche Hürden nimmt.

@Gerd: Ich will über die Produkte nichts schlechtes sagen Grins
Helmut - 13.11.03 14:55
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Denke aber daran: wenn die Kondensatoren die Stromversorgung übernehmen, ist während der Zeit nix mit Digital-Signalen, aber ich nehme an, dass Du damit leben kannst.

Helmut
HLeske - 13.11.03 20:35
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,
ich glaube nicht, das beide Lösungen bei Digitalbetrieb etwas bringen werde. Wenn der Decoder kein Digitalsignal bekommt, geht er auf Halt. Bekommt er wieder ein Signal so beschleunigt er wieder, so wie er programmiert ist.
Ob
1) Einbau einer Schwungscheibe oder
2) Einbau eines Eloks oder Gold-Caps
in beiden Fällen geht das Digitalsignal verloren. Eine Lösung ist nur ständig Signal am Decoder zu haben. Einige neue Decoder sollen wohl besser mit Signalunterbrechungen fertig werden, aber die habe ich noch nicht in der Hand gehabt.
Gruß
Pirat-Kapitan - 13.11.03 21:38
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido !
In Internet gab es mal Berichte über Eloko-Einbau bei Decoderbetrieb und ich habe auch zwei Loks damit ausgerüstet. Weitere Benutzer (von denen ich meine Loks bzw. Idee habe) nenne ich gerne per PN.
Die Qualität der Stromüberbrückung ist zum einen von der Größe des Elkos abhängig und auch vom verwendeten Decoder. 67 000 µF mit Zimo MX66 ist ist, 30 000µF mit ESU Loksound geht noch gerade. Anscheinend benötigt der ESU mehr Strom als der Zimo.
Goldcaps sind m.E. nur bis 5 V erhältlich, und man sagte mir, eine Reihenschaltung (zur Spannungserhöhung) wäre nicht gut. Du solltest daher Deine Idee bezüglich der Goldcaps bitte noch einmal überprüfen.

Schöne Grüße
Johannes
fido - 13.11.03 21:43
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Pirat-Kapitan hat folgendes geschrieben::

Goldcaps sind m.E. nur bis 5 V erhältlich, und man sagte mir, eine Reihenschaltung (zur Spannungserhöhung) wäre nicht gut. Du solltest daher Deine Idee bezüglich der Goldcaps bitte noch einmal überprüfen.

Hallo Johannes,
es werden 12 Stück a 2,5V in Reihe. Ich wüsste nicht, warum das nicht klappen sollte.
Pirat-Kapitan - 13.11.03 21:48
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Hans-Jürgen und Helmut !
Mein Problem war ähnlich dem von Fido: auf bestimmten Weichen war die Stromunterbrechung meiner mit ESU-Loksound XL ausgerüsteten Lok so gross, dass der Decoder nach der Stromunterbrechung wieder "von Null" anfing, obwohl die Lok noch ausrollte. Einen 30 000µf Elko auf der Ausgangsseite des Decoders zwischen U+ und GND über eine Widerstand-Diodenkombination angebracht, und das Phänomen ist verschwunden.
Natürlich ist die Größe der damit überbrückbaren Stromunterbrechung begrenzt (meine Lok mit 67 000µF und Zimo-Decoder schafft wesentlich mehr), aber beim ESU mit seinem Sound ist der Zweck auf den Weichen erfüllt. Auch beim Sound ist kein Neustart mehr zu hören.
Das der Decoder das Fehlen des Digitalsignals für diese kurze Zeit bemerkt, habe ich noch nicht feststellen können.
Wichtig ist natürlich, den Elko NICHT auf die Eingangsseite des Decoders zu legen, da würde er das Digitalsignal für den gesamten Betrieb verfälschen.

Schöne Grüße
Johannes
HLeske - 13.11.03 22:26
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Johannes,
hört sich gut an. Hast Du ein Schaltbeispiel für einen ESU LokSound2 ? GND ist das der gemeinsame Rückleiter fürs Licht ? U+ kann ich leider beim LokSound 2 nicht finden. Für was wird der Anschluss noch benutzt ? Ich will meine Schweineschnauze umbauen und habe eben bedenken das das mit den 2 Achsen nicht richtig klappen wird.
Gruß
fido - 13.11.03 22:28
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Pirat-Kapitan hat folgendes geschrieben::

Ausgangsseite des Decoders zwischen U+ und GND über eine Widerstand-Diodenkombination angebracht, und das Phänomen ist verschwunden.

Hallo Johannes,
das ist mein Plan. Wieviel Ohm hast Du genommen?
Michael - 13.11.03 22:42
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,

das Problem mit der Reihenschaltung entsteht nicht bei der Entladung, sondern bei der Ladung. Ein Tipp ist, parallel zu den Zellen hochohmige Widerstände zu schalten, um die Spannungen gleichmäßig beim Aufladen zu verteilen. Trotzdem wird es sich nicht verhindern lassen, wenn die Zellenspannung beim Entladen unterschritten worden ist, dass einzelne Zellen, weil sie schon weiter geladen sind, als Andere, eine zu hohe Spannung abbekommen. Ich weiß nicht wie die Zellen darauf reagieren. Ganz unproblematisch ist das nicht.
Pirat-Kapitan - 13.11.03 22:50
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Hans-Jürgen !

Der gemeinsame Ausgang aller Funktionsausgänge (und auch des Lichtes) ist U+. Licht und Funktionsausgänge sind gegen masse geschaltet, liegen aber nicht auf den GND-Niveau. Beim ESU Loksound XL (Version 1.2) mußte ich auf der Unterseite der Platine ein Kabel an GND anlöten, um den Elko anschließen zu können. Den HO-Decoder von ESU habe ich noch nicht entsprechend untersucht.
Der GND-Punkt auf der Platine (wenn nicht extra herausgeführt) ist der GND-Punkt des Eingangs-Gleichrichters (Diodenmatrix) des Decoders.
Beim Zimo MX65/66 ist GND m.E. extra herausgeführt.

@ Fido:
Als Widerstand verwende ich 3 Ohm, 1/4 oder 1/2 Watt. Schottky-Diode wäre optimal, habe ich aber nicht in Rundform bekommen, daher eine N5400. Diode und Widerstand in Parallelschaltung zwischen plus des Elko und U+ des Decoders, Ring der Diode zum Decoder.
Dazu habe ich den Elko abschaltbar gemacht, um den Decoder noch auf dem Programmiergleis programmieren zu können. Bei eingeschaltetem Elko lässt sich die Lok nur "on the main" programmieren (wegen des Strombedarfs) und dann kann ich die Decoderwerte nicht auslesen.

Schöne Grüße
Johannes
fido - 24.11.03 21:16
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Buntbahner,

der Umbau ist fertig und die Lok (provisorisch) neu verkabelt. Ich habe nun 12x 2,5V 1F Gold-Caps in Reihe geschaltet und davor einen 4 Ohm Widerstand. Der Widerstand ist in Entladerichtung mit einer 3A Diode überbrückt. Das ganze ist an einem Dietz 3A Decoder (baugleich Uhlenbrock) an U+ und Masse angeschlossen.

Trotz einiger negativer Prognosen klappte das ganze hervorragend. Die Goldcaps laden mit ca. 1 A auf und können die Lok bei Höchstgeschwindigkeit über 5 Sekunden lang mit Strom versorgen. Dem Decoder ist es pipschnurz, ob das Digitalsignal weg ist und die Lok fährt einfach weiter. Damit kann ich stromlose Abschnitte von bis zu einem 1/2 Meter oder auch mal querfeldein fahren Grins

Der Sound (Dietz) ist natürlich offline, wenn der Saft vom Gleis fehlt. Puristen können noch einen 2. Satz Gold-Caps einbauen, aber in der Dampflok ist mir das egal.

PS: Vielen Dank für den Tipp an Herrn Dietz.
Stefan Grienzenhuber - 24.11.03 22:59
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo fido,

eine Frage hätte ich diesbezgl. aber doch noch. Wie verhält sich denn die Lok, wenn Du einen plötzlichen Stoppbefehl gibst und das Digitalsignal sofort an der Lok ankommt. Bleibt die Lok dann sofort stehen oder rollt sie 5 sec mit der zuvor eingestellten Geschwindigkeit weiter?

Stefan
fido - 24.11.03 23:31
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Stefan Grienzenhuber hat folgendes geschrieben::

eine Frage hätte ich diesbezgl. aber doch noch. Wie verhält sich denn die Lok, wenn Du einen plötzlichen Stoppbefehl gibst und das Digitalsignal sofort an der Lok ankommt. Bleibt die Lok dann sofort stehen oder rollt sie 5 sec mit der zuvor eingestellten Geschwindigkeit weiter?

Hallo Stefan,
solange das Digitalsignal ankommt, reagiert die Lok normal. Bei einem Stop bleibt sie auch sofort stehen.

Und ein Nachtrag: Unbedingt den Decoder auf Nur-Digital stellen. Bei analogem Betrieb bekommt er vollen Saft und die Lok fährt mit Volldampf dahin....
Stoffel - 19.06.04 17:41
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo zusammen,

nachdem ich in meinem Fuhrpark auch so ein Sorgenkind habe, probierte ich die Gold-Cap-Lösung aus. Soviel vorneweg: der Erfolg ist mäsig. Verwirrt

Mein zweiachsiger Rangiertraktor macht auch bei leicht verschmutzten Gleisen schon erheblich Ärger: husten, bocken und ruckeln. Außerdem vergaß er regelmäßig seine Infos. Heulend Ausgerüstet ist das Ding mit einem ESU-Dekoder Version 2.0. Ich schaltete zur Pufferung nun sechs Gold-Caps (5,5V, 1F) in Reihe (6x 5,5V = 33 Volt Maximalspannung). Leider gibt es bei den Dingern scheinbar erhebliche Unterschiede. Meine Erfahrungen sind nicht so positiv wie Fidos: Verwirrt

Anschluss an den Dekoder:
Rückseitig am Dekoder lötete ich die Schaltung an den Gleichspannungs-Fußpunkten der Gleichrichter-Brücke auf., wodurch der gesamte Dekoder gepuffert ist. Leider habe ich keinen Anschlusspunkt gefunden, der mir erlaubt ausschließlich Motor und Speicher des Dekoders zu puffern.

Ladestrom:
Die Dinger laden gegenüber einem Kondensator doch recht zäh. Auch ohne Ladewiderstand überschritt der Ladestrom kein Ampere und war nach wenigen Millisekunden schon im Bereich von einigen 100mA, nach einer halben Sekunde im Bereich einiger 10mA. Insofern habe ich die Schaltung ohne Ladewiderstand angelötet. Den Dekoder stört das nicht im Geringsten.

Ladespannung:
Auf eine Potentialsteuerung der Gold-Caps auch bei Reihenschaltung kann man m.E. getrost verzichten, wenn man vor der Inbetriebnahme sicherstellt, dass alle Caps vollständig entladen sind. Im Grunde können diese sich gar nicht unterschiedlich laden, da alle vom gleichen Ladestrom durchflossen werden.

Entladung:
Auch die Entladung ist mit einem Elko leider nicht zu vergleichen. Selbst bei Kurzschluß fliessen nur ganz kurz (ca. 0,2s) lang Ströme zwischen 200mA und 100mA. Danach geht der Strom deutlich runter. Ein „Ruhe-Kurzschlußstrom“ von ca. 40-50mA ist aber viele Sekunden lang messbar.

Effekt:
Das Traktorchen ist nach Einbau schon wesentlich schmutztoleranter und vergisst vor allem nicht mehr seine Digitalsignale (großes Problem bei ESU !!). Allerings flackern die Lampen nach wie vor und der Sound „hustet“.

Fazit:
Aufzählung Den schlimmsten ESU-Effekt „Vergessen der Info“ konnte ich kompensieren
Aufzählung Laufzeiten wie Fido sie feststellte, gibt´s bei mir nicht. Entweder sind die Caps zu „zäh“ oder der ESU-Dekoder frisst zuviel Strom.
Aufzählung Den wirklichen Durchbruch habe ich damit noch nicht erreicht, wie kann man die Sache noch verbessern ?


@ Fido: den Effekt, dass man Analogbetrieb abschalten muss, habe ich auch festgestellt. Hat reichlich Sachschaden verursacht. Sehr glücklich


Gruß vom Stoffel Scherzkeks
fido - 19.06.04 18:58
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Stoffel hat folgendes geschrieben::
Ich schaltete zur Pufferung nun sechs Gold-Caps (5,5V, 1F) in Reihe (6x 5,5V = 33 Volt Maximalspannung). Leider gibt es bei den Dingern scheinbar erhebliche Unterschiede. Meine Erfahrungen sind nicht so positiv wie Fidos:

Hallo Stoffel,
klar, Du hast die falschen Gold-Caps. Deine sind zu hochohmig. Ich habe GOLD-CAP 1 F 2.5 V genommen, die laut Datenblatt für Ströme von mehreren A geeignet sind.

Wenn man übrigens einen Uhlenbrock Descoder mit Susi Schnittstelle nimmt und daran einen Susi Dietz-Sound anschließt, puffern die Goldcaps am Decoder den Soundbaustein gleich mit. Allerdings maximal 2 Sekunden, denn der Sound frisst viel Strom.
Stoffel - 20.06.04 11:28
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,

Aha, da haben wir es wieder:

Zitat:
Ich habe GOLD-CAP 1 F 2.5 V genommen, die laut Datenblatt für Ströme von mehreren A geeignet sind.


Wer lesen und schreiben kann, ist mal wieder klar im Vorteil. Verlegen Da werde ich wohl nochmal mein Taschengeld strapazieren müssen. Traurig


Gruß vom St Scherzkeks ffel
Stoffel - 10.10.04 23:21
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,

heute konnte ich mich nun endlich aufraffen, die richtigen Goldcaps gemäß Deines Vorschlags einzubauen. Es sind einfach zehn Stück in Reihe, wobei ich einen Ladewiderstand von 47 Ohm, 3W wählte. Dieser realtiv große Ladewiderstand beeinflußt das Verhalten nicht in negativer Weise, verringert aber den Ladestrom. Wichtig ist natürlich die Diode, die beim Entladen den Widerstand überbrückt.

Auf eine Potentialsteuerung parallel zu den Goldcaps kann man - wie Du ja auch schon getestet hast - getrost verzichten. Endlädt man alle nach dem Zusammenlöten nochmals einzeln, kann es anschließend beim Laden nicht zu unterschiedlichen Spannungen an den Caps kommen. Schließlich werden ja alle vom gleichen Strom durchflossen Ausruf

Der Erfolg ist umwerfend. Yau Mein kleiner Traktor fährt nun auch mit Licht und Sound Ausruf zur Not mal einen Dreiviertel Meter neben dem Gleis. Herr Grün Die Schienenschleifer habe ich nach den ersten Versuchen dann auch ersatzlos entfernt. Grinseteufel

Da sieht man mal wieder: BBF, hier werden Sie geholfen Ausruf Ausruf Ausruf


Gruß vom Stoffel Scherzkeks
fido - 10.10.04 23:35
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Stoffel,

es freut mich sehr, dass es bei Dir so gut funktioniert. Bei mir ist die Schaltung mittlerweile auch in drei Loks verbaut. Hier für alle die Schaltung:


krs - 12.10.04 07:02
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Stoffel hat folgendes geschrieben::


Auf eine Potentialsteuerung parallel zu den Goldcaps kann man - wie Du ja auch schon getestet hast - getrost verzichten. Endlädt man alle nach dem Zusammenlöten nochmals einzeln, kann es anschließend beim Laden nicht zu unterschiedlichen Spannungen an den Caps kommen. Schließlich werden ja alle vom gleichen Strom durchflossen Ausruf

Gruß vom Stoffel Scherzkeks


Tag Stoffel,

Was Du da schreibst stimmt nicht.
Man bekommt unterschiedliche Spannungen durch die grossen Toleranzwerte dieser Kondensatoren und auch durch die unterschiedlichen ESR Werte. Die Toleranz dieser Kondensatoren ist typisch +80%/-20%; rechne das mal aus und Du wirst sehen daß die parallel Widerstände unbedingt nötig sind um dies abzudecken.

Beste Grüße, Knut
fido - 12.10.04 09:22
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Knut,
in der Tat ist die Schaltung noch zu verbessern, in dem man 4,7k - 10k Widerstände parallel zu den Gold-Caps schaltet, damit diese gleichmäßig geladen und entladen werden.

Mir persönlich ist dies aber zu viel Fummelarbeit beim Löten, da ich die Gold-Caps zu einem schönen kompakten Block zusammenfasse und die Beinchen frei verlöte. Die Widerstände machen mir zu viele Umstände Winke
Stoffel - 12.10.04 19:10
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Knut,

ja und nein kann ich da nur sagen.

Zunächst mal hast Du bzgl. der Theorie natürlich Recht. Wenn man unterschiedliche Kapazitätswerte in Reihe schaltet bekommt man keinen gleichmäßigen Spannungsteiler. Meine Erfahrung ist allerdings anderslautend, wobei ich zugegebenermaßen erst zwei Schaltungen zusammengebraten habe:
Die Fertigungstoleranzen der Caps aus einer Serie gegeneinander sind äußerst gering. Misst man die Spannung der Caps in der fertigen Reihenschaltung gegen Minus ergibt sich eine äußerst gleichmäßige Spannungskaskade: z.B 1.80V, 3.60V, 5.40V ..... etc. bei 18V und 10 Caps.

Solltest Du wirklich Caps mit einer Kapazität von 80%*1F mit solchen von 180%*1F zusammenschliessen, hilft Dir auch die Potenzialsteuerung nichts, da der Ladestrom 100 bis 1000 mal größer ist, als der Ausgleichstrom über die Spannungssteuerung. Es werden also während des Ladevorgangs und einige Sekunden danach dennoch manche Caps hoffnungslos überbelastet. D.h. ich würde empfehlen, eine Schaltung mit solchen Bauteilen in einem druckdichten Gefäß zu testen. Sehr glücklich
:glasswim:
Meine Caps habe ich wie Fido auch zu kompakten Blöcken "zusammengebraten" und anschließend abgeschrumpft. So bleibt die Schweinerei im Fall des Falles wenigstens räumlich begrenzt. Winke


Gruß vom Stoffel Scherzkeks
krs - 12.10.04 21:24
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido, hallo Stoffel....

Verstehe ich schon dass die Widerstaende bei so einem frei stehenden Kondensatorblock (also ohne Platine) ein Gefummel waeren.
Wenn ich mir selbst als "Hobby-Elektroniker" etwas bastele dann ist das auch nicht immer das Gleiche wie Designs in der Firma.

Allerdings finde ich dass man bei den meisten Gartenbahn Loks auch einen Elko nehmen koennte; 12 1 F Goldcaps in Reihe geben ca 83000 uf; ein 82000 uf / 25 Volt Elko ist 50mm im Durchmesser und 50mm lang und kostet weniger als 10 Euros. Wenn 50 mm Durchmesser zu gross ist, kann man die auch mit 35mm Durchmesser bekommen, dann aber entsprechend laenger.
Die andere Frage ist natuerlich: "Wie gross muss der Kondensator sein?" Da hilft glaube ich nur experimentieren.

Allerbeste Gruesse, Knut
fido - 12.10.04 22:15
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
krs hat folgendes geschrieben::
"Wie gross muss der Kondensator sein?" Da hilft glaube ich nur experimentieren.

Hi Knut,
die Gold-Caps lassen sich zu einem Päckchen in der Größe wie ein Uhlenbrock-Decoder zuammenpacken und das Päckchen ist eingeschrumpft nur 20mm hoch. Also wesentlich handlicher als ein runder Elko. Aber mal egal ob Elko oder Goldcaps, wichtig ist der Einbau solcher Teile in Loks und der Anschluss am Decoder. Denn durchgesetzt hat sich das noch nicht.

Für mich hat sich 1F als ideal erwiesen. Denn immerhin soll die Ts5 mit Sound an den selben Goldcaps wie der Decoder über die Weiche mit einem stromlosen Herzstück kommen. Dabei hat die Lok für ca. 1 Sekunde keinen Saft. Das ist doch mein Desaster-Scenario Grins
krs - 12.10.04 23:42
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
fido hat folgendes geschrieben::


Für mich hat sich 1F als ideal erwiesen. Denn immerhin soll die Ts5 mit Sound an den selben Goldcaps wie der Decoder über die Weiche mit einem stromlosen Herzstück kommen. Dabei hat die Lok für ca. 1 Sekunde keinen Saft. Das ist doch mein Desaster-Scenario Grins


Hallo Fido,

Also in anderen Worten 82000 uf. Etwas höher als der Wert den George Schreyer ermittelt hatte (er hatte auch keinen sound dabei), aber in der gleichen Grössenordnung.
Fragt sich dann was Zimo mit 1000 oder 4700 uf erreichen will.

Viele Grüße, Knut
Ingo - 13.10.04 08:24
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Knut und Fido,

den Versuch mit 4700 µF kann man sich getrost schenken; das bringt meiner Erfahrung nach nicht viel.

Da ich für meine Stainz-Umbauten eine Puffermöglichkeit gesucht habe (die Goldcaps bauen da zu gross), habe ich mal einen 4700 µF-Elko mitbestellt.
Resultat: quasi null Wirkung!

Die Überbrückungszeit liegt irgendwo bei Zehntelsekunden.

Gruss Ingo
fido - 13.10.04 10:12
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
krs hat folgendes geschrieben::
Fragt sich dann was Zimo mit 1000 oder 4700 uf erreichen will.

Hallo Knut,
vielleicht will Zimo das Flackern der Lampen verhindern Winke


Ich habe übrigens noch einen Tipp zur Beschaffung bekommen:
Reichelt hat 3F/2,5V-GoldCaps für 2,60 Euro im Sortiment.

Reichelt Best. Nr. SPK 3,3F
Speicherkondensator, Raster 5mm, 3,3F


Diese Gold-Caps habe ich aber noch nicht getestet.
ozoffi - 13.10.04 10:57
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
ZIMO geht es nicht darum den Motorstrom zu puffern, sondern bei "Microunterbrechungen" den Decoder zu puffern. Was z.b. einige alte LENZ-Decoder nicht haben und die Loks daher saumäßig schlecht fahren ... (Lok hält - beschleuniget - hält - beschleuniget - hält - beschleuniget - usw ....).
Ein 4700uF Elko ist zum Motorstrompuffern wirklich zu klein ...
ozzi - 13.10.04 20:13
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Kleiner Tipp:
Wenn man parallel zu den Gold-Caps Z-Dioden schaltet (2,7V für 2,5V-GoldCaps od. 5,6V für 5,5V GoldCaps) dann schützt man diese erstens vor Überspannung und zweitens können sie sich dann alle voll entladen (auch wenn sie sich wegen Produktionstoleranzen unterschiedlich schnell entladen).
Anschluß: Minus-Pol der Z-Diode (wo der Strich ist) an den Plus-Pol des Gold-Cap

Grüße
Ozzi
Ingo - 13.10.04 21:15
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo "Lückenfüller",

Zitat:
Reichelt hat 3F/2,5V-GoldCaps für 2,60 Euro im Sortiment.

Reichelt Best. Nr. SPK 3,3F
Speicherkondensator, Raster 5mm, 3,3F

Diese Gold-Caps habe ich aber noch nicht getestet.


Ich habe bisher zwei Loks mit diesen Typen ausgerüstet (Conrad war mir einfach zu teuer). Die Dinger funktionieren genauso gut wie die Conrad-Variante und haben eine längere Überbrückungzeit (logisch).
Einige Fahrstunden haben die Loks jetzt schon hinter sich.

Ich werde jetzt allerdings erst mal aufhören, Loks unzurüsten, damit ich entsprechende Langzeiterfahrungen sammeln kann.
Da in der Literatur nichts über die max. Anzahl von Ladezyklen steht, muss dieser Punkt für mich noch experimentell ermittelt werden.

An einer genialen Lösung für Stainz & Co. (Baugrösse der Pufferschaltung) bin ich aber weiterhin interessiert Augenrollen

Gruss Ingo
Helmut Schmidt - 13.10.04 21:44
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Eine Frage an die Experten Frage

das mit den Gold-Caps in großen Loks mit Platz ist ja sicher eine gute Lösung. Idee

Nur im Maßstab 1.22,5 kann es ja auch kleinere Fahrzeuge geben ich denke da z.B. an meine Schalker-Grubenlok.



Ich betreibe die Lok z.Z. mit einem Zimo MX64R neuester Generation.
Der Motor ist ein Faulhaber 2020 ich möchte nicht weit damit kommen müssen(DIN A4 Blatt z.B.), aber so ein Herzstück in Langsamfahrt wäre nicht schlecht.
Mein Problem ist nur, Platz ist wirklich nur noch in geringem Maß rund im den Motor im Vorderen oberen Aufbau = Akkukasten vorhanden, wie bomme ich dort eine der Gold-Caps vergleichbare Lösung Frage

HO Automodellbauer benutzen z.B. winzig kleine Lipozellen um Ihre Automodelle mit Fernsteuerung zu betreiben, daon bekäme ich sicher einige untergebracht.
Ingo - 13.10.04 22:15
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Helmut,

Zitat:
HO Automodellbauer benutzen z.B. winzig kleine Lipozellen um Ihre Automodelle mit Fernsteuerung zu betreiben, davon bekäme ich sicher einige untergebracht.


Leider bin ich kein Fachmann für Lipoly-Zellen; allerdings scheinen sie mir nicht so einfach in der Anwendung zu sein. Insbesondere braucht man wohl besondere Ladegeräte und muss auch die Entladespannung begrenzen.

Dazu ein Link: http://www.lipoly.de/faq.html

Das Problem unserer Modellbahn liegt in den relativ hohen Spannungen von 16 bis 25 V. Die neuen Speichertechniken haben aber meistens Zellen mit 1...4V, so dass eine Reihenschaltung notwendig ist.
Hierbei treten dann Probleme der Potentialsteuerung beim Laden auf und/oder die tatsächliche Kapazität liegt, bedingt durch die Reihenschaltung, unter der Kapazität der Einzelzelle.

Ich werde im Winter wohl mal ein wenig "Marktforschung" mit hohem Experimentalanteil betreiben, um eine geeignete Technik zu halbwegs bezahlbaren Kosten zu finden.

Gruss Ingo
Helmut Schmidt - 13.10.04 22:26
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Ingo,

ja Du hast recht, die Lipozellen sind wohl beim Laden zu kompliziert zu beschalten. gruebel

Nur die mir bekannten Gold-Caps sind leider zu groß um sie einbauen zu können. Traurig

Deshalb suche ich genau genommen nach einer Sub Miniatur Variante der Gold-Caps. lupe
krs - 13.10.04 22:28
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
ozoffi hat folgendes geschrieben::
ZIMO geht es nicht darum den Motorstrom zu puffern, sondern bei "Microunterbrechungen" den Decoder zu puffern. Was z.b. einige alte LENZ-Decoder nicht haben und die Loks daher saumäßig schlecht fahren ... (Lok hält - beschleuniget - hält - beschleuniget - hält - beschleuniget - usw ....).
Ein 4700uF Elko ist zum Motorstrompuffern wirklich zu klein ...


Hallo Oliver,
Ich glaube Du denkst an etwas anderes; Zimo meint schon Motorstrompufferung.
In der Zimo Decoderanleitung steht klipp und klar dass der 1000 uf oder 4700 uf externe Kondensator als Energie-Buffer zum überfahren stromloser Gleisstücke (Herzstücke, usw.) gedacht ist. Da steht sogar dass der 4700 uf Kondensator Lampen UND Motor für Sekunden versorgt. Ich habe im Link unten einen Auszug der Zimo Bedienungsanleitung kopiert falls jemand selbst nachlesen will was bei Zimo genau steht.
Außerdem haben wir ein paar Dutzend Zimo Decoder sit Jahren im Einsatz, MX-66 und MX-64 Versionen. Von Problemen durch „Mikrounterbrechungen“ haben wir bis jetzt nichts bemerkt, das Problem scheint Zimo auch ohne externen Elko im Griff zu haben.

Aber Du hast recht, 4700 uf ist etwas knapp, wir haben festgestellt dass man für eine ein-motorige Lok ohne Sound mindestens 10000 uf braucht, fuer zwei-motorige und/oder Sound dementsprechend mehr. Was auch helfen würde sind die neuen bruenierten LGB Schleifer (wenn man Schleifer benutzt)

Viele Grüsse, Knut

http://1stclass.mylargescale.com/krs/Verwendung%20eines%20Energie.doc
ozoffi - 13.10.04 23:06
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hm - 4700uF für Sekunden .... ich meine, das ist doch etwas optimistisch.
Obwohl neue LGB-Loks trotz großem Motor imho doch recht sparsam mit dem Stromverbrauch umgehen - aber "Sekunden Motor und Licht puffern".
Ich werde doch diesbezüglich einmal mit Dr. Ziegler reden - bei H0 glaube ich ihm das sofort, aber bei LGB ... gruebel
Na ja, vielleicht muss nur das Tempo entsprechend angepasst werden Lachend
hat ZIMO nur vergessen zu erwähnen ... Winke
krs - 13.10.04 23:35
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Kann sein daß da etwas durcheinander gekommen ist da die eine Bedienungsanleitung für den MX-62, 63 und 64 Decoder gilt und nur der MX-64 für LGB empfohlen wird.
Aber für H0 bräuchte man eigentlich nur einen 16 Volt Elko während bei Zimo 25 Volt angegeben ist.

Gruß Knut
krs - 14.10.04 03:05
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
design-hsb hat folgendes geschrieben::


Ich betreibe die Lok z.Z. mit einem Zimo MX64R neuester Generation.
Der Motor ist ein Faulhaber 2020 ich möchte nicht weit damit kommen müssen(DIN A4 Blatt z.B.), aber so ein Herzstück in Langsamfahrt wäre nicht schlecht.


Hallo Helmut,

Warum genau bleibt deine Lok denn bei einem Herzstück hängen?
Benutzt Du Haftreifen? Oder hängt ein Rad in der Luft bei der Weiche?
LGB hat jetzt auch die neuen brünierten Schleifer die so ein stromloses Herzstück überbrücken könnten.

Ich denke da gibt es auch andere Lösungen als nur Kondensatoren. Man müsste nur genau wissen warum die Lok hängen bleibt.

Gruß Knut
Helmut Schmidt - 14.10.04 08:21
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Knuth,

die Lok hat vorbildgerecht (600mm Grubenbahn) eine Spurweite von 26,7 mm.

Selbstverständlich eine 3 Punktlagerung und keine Haftreifen. Sehr glücklich

Auf sauberen Schienen fährt die Lok auch sehr zuverlässig, nur als Gastfahrer auf einer anderen Anlage habe ich festgestellt, dass kurze isolierte Herzstückspitzen doch bei einem Radstand von nur 29 mm bei langsamer Fahrt doch zu einem Stehen bleiben führen können. Verwirrt
ozoffi - 14.10.04 09:45
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Ich denke ZIMO gibt dei 25 Volt aus Sicherheitsgründen an. Denn Die ZIMO Zentrale kann ja bis 25 Volt eingestellt werden ... Und das man da was falscheinstellt ist leicht passiert Winke
gartenbahner - 26.01.05 20:21
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Buntbahner,
Habe die Schaltung von Fido an einem ESU Lokpilot XL an den Klemmen U+ und GND angeschlossen. Die Goldcaps laden soweit auch auf, aber wenn man die Gleisspannung abschaltet gehen Lampen und Motor sofort aus. Hält man eine Glühlampe an die Schraubklemmen U+ und Gnd leuchtet diese bis die Goldcaps sich entladen haben. Was kann es für Ursachen haben, dass der Decoder von den Goldcaps nicht überbrückt wird? Hat einer von euch die Schaltung schon mit einem Lokpilot ausprobiert?

Zuvor hatte ich die Variante aus der Betriebsanleitung ausprobiert. Auf der Rückseite des Lokpilot befinden sich Lötpads (VCC, GND, U+) an denen man laut Anleitung an den Pads VCC und GND einen Elko mit 1000 - 4700µF, min. 6,3V anschließen kann. Hat aber keinen Efekt gehabt. Könnt man an den Lötpads GND und U+ die Kondensatorschaltung anschließen?

Viele Grüße, Andi
fido - 26.01.05 21:09
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
gartenbahner hat folgendes geschrieben::
Was kann es für Ursachen haben, dass der Decoder von den Goldcaps nicht überbrückt wird? Hat einer von euch die Schaltung schon mit einem Lokpilot ausprobiert?

Könnt man an den Lötpads GND und U+ die Kondensatorschaltung anschließen?

Hallo Andi,
mit diesem Decoder habe ich es nicht probiert. Jemand hatte das aber getetest und bei ihm ging es. GND und U+ sollte auch klappen. Aber bitte teste vorher die Diode aus. Eventuell hast Du sie falsch herum eingelötet oder sie ist defekt, denn dies kann den von Dir beschriebenen Effekt ergeben.
gartenbahner - 27.01.05 15:04
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,
Die Diode hab ich mit dem Ring Richtung U+ in der Schaltung, richtig? Jedenfalls funktioniert die Diode. Aber selbst wenn ich die Goldcaps nur mit dem Widerstand in der Schaltung auflade, dann die geladenen Goldcaps ohne Widerstand und Diode anschließe, sind nach dem Abklemmen der Gleisspannung Licht und Motor sofort aus.

Gruß, Andi
Ingo - 28.01.05 00:03
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Andi,

wenn Du in die Bedienungsanleitung des Lokpilot XL schaust, findest Du einen Hinweis, dass Pufferkondensatoren auf der Unterseite des Decoders an speziellen Lötpads angeschlossen werden sollen.

Ich nehme deshalb an, dass die auf Klemmen geführten Spannungen nicht identisch mir der Zwischenkreisspannung des Decoders sind. Einen Schaltplan des Decoders habe ich leider nicht in der Anleitung gefunden.

Schau doch mal in die Bedienungsanleitung und probiere diese Anschlussmöglichkeit aus.

Gruss Ingo
gartenbahner - 29.01.05 10:00
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Ingo,
Danke für den Tip (Wäre auch mein nächster Schritt gewesen). Habe aber erstmal eine E-Mail an ESU geschrieben, um zu hören was die dazu sagen.
An der Unterseite sollen laut Anleitung an U+ und VCC Elkos mit ca. 6V und max. 4700µF angeschlossen werden. Höhere Kapazitäten wären nicht empfehlenswert. Deswegen will ich erstmal die Antwort von ESU abwarten.

Gruß, Andi
UPS - 28.03.05 19:42
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Eine Frage in die Runde:

Funktioniert diese Schaltung auch mit LGB-Decodern?
... und wenn ja, wie findet man die richtigen Anschlüsse?

Viele Grüße
UPS
Pirat-Kapitan - 28.03.05 20:10
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo UPS !

Die klassischen LGB-Decoder (d.h. nicht onboard) haben in der Mitte 3 Stifte, wo an zweien die mit F1 zu schaltende Baugruppe angeschlossen wird. Dabei werden U+ und F1 als Anschlüsse benutzt. Der freie Pin ist GND. Also Elko (mit Ladeschaltung) an U+ und GND anschließen.
Eine Pinbelegung des LGB-Decoders kannst Du bei Champex-Linden herunterladen, ich möchte sie hier wegen möglicher fremder Rechte nicht öffentlich einstellen.
http://www.champex-linden.de/produkt_info/digital/pi%20digital%20-%20umruestung%20loks.pdf

Schöne Grüße
Johannes
UPS - 28.03.05 20:55
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Johannes,

vielen Dank für diese "Expressantwort"

UPS
r.burkard - 28.03.05 22:27
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Leute
Das Thema ist in der Garten Bahn 1/2005 auf der Seite 40 beschrieben. Habe die Sache noch nicht delbst ausprobiert, kann mir aber gut vorstellen daß die Sache funktioniert.
Gruß
Robert
UPS - 31.03.05 21:58
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Es geht auch mit LGB-Decodern ...

@Johannes
Noch einmal Vielen Dank für Deinen Tipp.
Ich habe inzwischen 1F und 3,3F Goldcaps testweise eingebaut und es funktioniert beeindruckend. Mit den 3,3F-GoldCaps ist der Auslauf schon fast zu weit; ich denke, diese sind Ideal für die Kombination Dietz/Uhlenbrock-Decoder + Susi-Sound.

@Alle
Effekt am Rande:
Ein verblüffendes (aber logisches) Resultat ist, dass eine so ausgerüstete Lok eine Kehrschleife ohne Kehrschleifenmodul durchfahren kann. Wenn der normalerweise vom Kehrschleifenmodul versorgte Abschnitt einfach stromlos gelassen wird und dieser nicht zu groß ist, durchfährt die Lok problemlos eine Kehrschleife. Probleme würden nur Metallachsen in angehängten Wagen versuchachen können (muß man ausprobieren).

>>> Endlich mal eine Situation, wo die LGB-Plastikachsen einen (kleinen) Vorteil bringen Winke <>>>

Viele Grüße
UPS
Sin - 02.04.05 20:07
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo UPS,

zu deinem Einbau der Goldcaps habe ich eine Frage, für welche Spannung müssen sie ausgelegt sein? Und da ich schon mal beim Fragen bin, wo hast du die Dinger her?

Ich danke im Vorraus für die Antwort und verbleibe mit einem freundlichm Gruß

Klaus
fido - 02.04.05 20:30
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Klaus,

schau nochmal auf diese Seite der Diskussion: http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1000&postdays=0&postorder=asc&start=20

1F bei 2,5V ist ideal. Und davon 12 Stück in Reihe.
Pirat-Kapitan - 02.04.05 21:16
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo UPS !

UPS hat folgendes geschrieben::
>>> Endlich mal eine Situation, wo die LGB-Plastikachsen einen (kleinen) Vorteil bringen Winke <>>>


Ja schon, nur ob die durch die Kunststoffachsen verursachte Verschmutzung von den Goldcaps auf Dauer aufgefangen werden kann, wäre zu untersuchen. Auf Dauer hast Du mit solchen Achsen nicht stromlose Abschnitte auf einer stromführenden Strecke sondern immer kleinere stromführende Abschnitte auf einer ansonsten stromlosen Strecke !

Und wie bekomme ich dann den Strom für die Innenbeleuchtung in meine Personenwagen ?????

Schöne Grüße
Johannes
UPS - 03.04.05 14:38
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Johannes ...

... so richtig ernst war die Bemerkung zu den Plastikachsen auch nicht gemeint.

Aber der Effekt eine Kehrschleife ohne Kehrschleifenmodul zu betreiben bzw. zu befahren war schon verblüffend. Darüber denke ich noch nach, ob das bei mir eine sinnvolle Anwendung sein könnte. Daß in diesem Abschnitt dann die Innenbeleuchtung aus ist, ist nicht schlimm, da ich in verstecken Anlagenteilen die Züge wende.

@ Klaus ..

Ich habe genau Fidos Plan umgesetzt (Vielen Dank an Fido Ausruf ). Die 3,3 F GoldCaps haben die Artikelnummer 473154. Im Laufe der Diskussion wurde auch mal auf solche GoldCaps von Reichelt verwiesen. (Die sind etwas billiger Lachend - waren aber leider nicht lieferbar Heulend )

In diesem Sinne - laßt uns den Sonnenschein nutzen - es ist Gartenbahnzeit Cool !!

Viele Grüße
UPS
fido - 03.04.05 16:10
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
UPS hat folgendes geschrieben::
Ich habe genau Fidos Plan umgesetzt (Vielen Dank an Fido Ausruf ). Die 3,3 F GoldCaps haben die Artikelnummer 473154.


Hi,
keine Ursache. Ich sehe, das der Preisunterschied zu den 1F Typ wirklich gering ist, daher machen 3,3F 2,5V in größeren Loks mit Sound über Susi sicher mehr Sinn als der 1F Typ.
Tobi - 14.04.05 23:01
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo zusammen,

ich verwende Dietz-Pufferkondensatoren.
Goldcaps wären natürlich besser, da sie die Leistung länger zur Verfügung stellen können (bei gleichen Ausmaßen), für meine Innenanlage reichen die Kondensatoren aber vollkommen aus. Der Bausatz ist mit 19€ außerdem recht günstig und sein Geld auf jeden Fall wert... Winke

Der Soundbaustein wird aber nicht mitgepuffert, sofern er nicht über die Susi-Schnittstelle angeschlossen wurde. Herr Dietz gab mir daraufhin den Tipp, die Gleisanschlussklemmen des Sounds (bei X-Clusive: Beiden grünen Kabel) an U+ anzuschließen, beim Uhlenbrock 77500 wäre das Klemme 5.
Ich werde das demnächst mal testen.


Einen schönen Gruß vom Tobi
UPS - 18.04.05 21:40
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Zusammen!

Nachdem ich die GoldCaps bisher nur provisorisch zum Testen eingebaut bzw. angeklemmt hatte, ist nun die 99 6001 entsprechend Fidos Plans und Johannes Tips (zum Anschluß an LGB-Decoder) "aufgerüstet":


zerlegt (UPS)

99 6001 im zerlegten Zustand. Links neben dem Lokgehäuse sind die GoldCaps zu sehen, die eingebaut werden sollen.


zerlegt; GoldCaps eingebaut (UPS)

Die GoldCaps (12 Stück) sind jetzt im Tender verstaut. Trotz der schlechten Fotoqualität kann man den eingebauten Ein/Ausschalter sehen, der die GoldCaps ausschaltet und so ein Programmieren des Decoders ermöglicht.



Blei (UPS)

Das Blei macht die Lok etwas schwerer - leider habe ich nicht den Platz gefunden, noch mehr Gewicht "zuzuladen". Aber 260 Gramm sind besser als nichts.


Die so veränderte Lok hat heute aus voller Fahrt 1,80 m ohne Strom zurückgelegt! Bei langsamer Fahrweise kommt die Lok deutlich weniger weit (aber weit genug Sehr glücklich).

Anhand der flackernden Beleuchtung (die ist nicht gepuffert!) erkennt man gut, wo die Stromaufnahme nicht optimal ist. Im Moment nutze ich die guten Fahreigenschaften, um meinen Schienenputzer über die Gleise zu schieben!

Viele Grüße
UPS
Wesi - 07.10.05 22:23
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hier noch eine alternative Bezugsquelle für die GoldCaps:

statt aktuell 3,27 Euro bei Conrad http://www.conrad.de (Artikel-Nr.: 473138 - 62)

2,31 bei Bürklin http://www.buerklin.com (Artikel-Nr.: 08 D 1106)

Gruß Thomas
Harzbahnfreund - 08.10.05 07:21
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Bürklin beliefert aber nur Geschäftskunden. tot
Oder man kennt einen. Lachend

Freundliche Grüße

Volker
Wesi - 10.11.05 23:38
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Ja, darüber bin ich dann auch gestolpert und in meiner Firma hat keiner eine Bürklin-Kundennummer. Traurig

Aber auf meine Mail an Bürklin bezüglich Aufnahme in deren Kundendatei kam dann folgende Antwort:
Zitat:
...
bezugnehmend auf Ihre o.g. Anfrage möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir Sie vorerst nur per Nachnahme (Kundennummer 99998) beliefern können.

Nachnahmegebühren berechnen wir jedoch nicht. Sie zahlen nur den Warenwert + MWSt. sowie anteilige Portokosten in Höhe von € 6,75 pro Sendung.

Eventuell bestehende Rückstände werden portofrei nachgeliefert.

cp - 11.11.05 10:10
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Zitat:
statt aktuell 3,27 Euro bei Conrad http://www.conrad.de (Artikel-Nr.: 473138 - 62)

2,31 bei Bürklin http://www.buerklin.com (Artikel-Nr.: 08 D 1106)


Der Bürklin Preis ist Netto, incl. MwSt sinds dann schon 2,68 Heulend

grüsse

cp
Pirat-Kapitan - 05.06.06 21:23
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Ich habe fertig !

Mein Probeeinbau von 10 Goldcaps 3,3 F je 2,5 V in eine Lok mit ESU Loksound XL:

251_12_Goldcap-Platine_eingebaut (Pirat-Kapitan)

Die Goldcaps sind mit Z-Diode und Spannungsteiler-Widerständen ausgerüstet, als Ladeschaltung habe ich einen 7820 mit einer SD 360 verwendet.
Die Ladeschaltung ist unter dem Führerstand eingebaut (Quer zur Fahrtrichtung), an der linken Seite ist der Aus-Schalter für die Goldcaps.


251_07_Elko-Ladeschaltung_eingebaut (Pirat-Kapitan)


Mit dieser Schaltung hat die Lok bei ca. 35% der Höchstgeschwindigkeit einen Auslauf von 1,4 m (siehe Zollstock).
251_13_Auslauf_140cm_mit_Goldcap (Pirat-Kapitan)

Das ist mir etwas zu viel Auslauf, jetzt werde ich es bei diesem Decoder mal mit 0,1 F Goldcaps probieren. Die sind schon da, aber ich muss sie noch zusammenbauen.

Schöne Grüße
Johannes
Stoffel - 06.06.06 00:18
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Johannes,

Zitat:
Die Goldcaps sind mit Z-Diode und Spannungsteiler-Widerständen ausgerüstet, als Ladeschaltung habe ich einen 7820 mit einer SD 360 verwendet.
Die Ladeschaltung ist unter dem Führerstand eingebaut (Quer zur Fahrtrichtung), an der linken Seite ist der Aus-Schalter für die Goldcaps.


Ich bin mir nicht sicher, ob Du durch solch eine Schaltung das Kraut nicht erst fett machst, denn auch nach Jahren dürfen Dir die Ladezustände der Caps nicht auseinanderlaufen. (Sonst werden die rund und dick und häßlich ..... Verdrehter Teufel )

Ich knödel die Dinger einfach in Reihe zusammen - ohne alles. Solange alle beim Zusammenlöten entladen sind, können sie aufgrund der simplen Reihenschaltung auch später nie unterschiedliche Ladezustände haben. Außerdem wird´s so schön kompakt, dass sie in die kleinste Hütte passen. Hier mal ein Beispiel: zusammengebraten, abgeschrumpft, fertig. Winke


(geklaut aus CFm-Bauanleitung) Der Festspannungsregler im Bild hat mit den GoldCaps nichts zu tun. Ausruf

Diese Pakete habe ich schon etliche Male verbaut - funktioniert tadellos. Sehr glücklich


Zwei Dinge aber noch:
Aufzählung Es wäre schön, wenn Du über die Langzeiterfahrungen berichtest.
Aufzählung Meines Erachtens muss der 5Volt-Zwischenkreis beim ESU-Dekoder (zumindest neuer Bauart) nochmals getrennt gepuffert werden. Hattest Du damit keine Probleme ?


Es grüßt der St Grins ffel
Ingo - 06.06.06 13:24
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Stoffel,

zumindest beim Loksound XL Version 2.1 funktioniert die Pufferung, wenn man die Goldcaps nur an den Gleichspannungskreis anschliesst.
Die Loks spielen nach dem Wegräumen noch ca. 2 Minuten die Standgeräusche ab.

Ich habe das Ganze jetzt seit über einem Jahr ohne Zusatzschaltung (nur mit Ladewiderstand und Diode) in Betrieb, ohne dass Probleme auftreten.

Gruss Ingo
Pirat-Kapitan - 06.06.06 14:58
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Stoffel !

Ich habe nur ESU Loksound XL version 1.2, das dürfte mit die erste Generation (noch mit der kurzen Speicherzeit für Sound) aber bei dieser Generartion mit ziemlich der letzten Firmware sein.
Sobald ich die neuen Goldcaps zusammen- und eingebaut habe, berichte ich. Im Moment muss ich bei dem strahlenden Sonnenschein Erdarbeiten machen.

Schöne Grüße
Johannes
Pirat-Kapitan - 06.06.06 22:40
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Also,
die erste Testfahrt ESU Loksound XL Ver 1.2 in der 251 mit Goldcap 0,1 F konnte nicht so recht überzeugen. Bei 37% der Höchstgeschwindigkeit (Lok alleine) war zwar kein Ruckeln bei Stromunterbrechungen zu sehen, nur die Lampen wurden dunkler. Aber ein Auslauf in ein stromloses Gleis ist nicht merkbar. (Ich hatte wegen der Nachtruhe den Test ohne Sound gemacht.)

Ein Rückbau auf die ursprünglichen 3,3 F zeigte dort den deutlich zu großen Auslauf.

Also ist weiteres Experimentieren mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten angesagt. heute noch bestellt, dürfte Reichelt bis zum Wochenende geliefert haben, so dass das Wochenende geischert ist.

Schöne Grüße
Johannes
Solaris - 17.08.06 00:53
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps / Frust mit Goldcaps
Hallo Buntbahner,
Frust mit Goldcaps...
ich wollte alles richtig machen und habe mir eine Schaltung mit 5 Stück Goldcaps 5,5V 1F für meinen Zimo Decoder gebaut. Durch Z-Dioden und Widerstände, die 100mA Ruhestrom fleißen lassen, habe ich eine super gleichmäßige Spannung an allen Goldcaps. Der Ladewiderstand und die Diode am Ende der Schaltung ist auch klar...

Nur, die Überbrückungsdauer ist leider miserabel. Meine Erkenntnis jetzt ist, dass die Goldcaps je nach Bauform sehr unterschiedliche Innenwiderstände haben. Meine flachen Typen von Reichelt sind so "weich" dass sie eine Lok unter Last nicht treiben können. Die Kondensatoren bringe Ihre Kapazität schon, aber nur unter geringer Last. Die vorher beschrieben Goldcaps mit 2,5V waren da offensichtlich besser.

Meine 1F Goldcap´s brachten einen schlechteren Effekt als ein 0,01F (10.000uF) Becherkondensator. Die schaltfesten Becherkondensatoren ab 10.000 uF bringen richtig Strom, sind meiner Meinung nach zur Pufferung besser geeignet. Ich baue jetzt wieder die Becherakkus ein, was an Größe reinpaßt und mein Kroko hat eh einen kleinen Hilfsakku, hat damit gar kein Problem...
Grüße
Solaris
[/u]
fido - 17.08.06 08:36
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps / Frust mit Goldcaps
Solaris hat folgendes geschrieben::
ich wollte alles richtig machen und habe mir eine Schaltung mit 5 Stück Goldcaps 5,5V 1F für meinen Zimo Decoder gebaut.

Hi,

das war klar, das es nicht funktioniert. Das steht bereits auf der 2. Seite in dieser Diskussion. Man nehme einfach 12x 2,5V in 1F oder in 3,3F und dazu einen Ladewiderstand mit Diode parallel und es funktioniert.
Solaris - 17.08.06 10:08
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,
Du hast recht, wer lesen kann ist klar im Vorteil... Also es gibt Unterschiede bei den Goldcaps... 5,5V taugt nicht...

Grüße
Solaris
fido - 17.08.06 11:08
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Solaris hat folgendes geschrieben::
Also es gibt Unterschiede bei den Goldcaps... 5,5V taugt nicht...

Hallo Solaris,

ja, so geht es auch aus dem Datenblatt hervor. Du kannst bei Conrad herunterladen.
Pirat-Kapitan - 17.08.06 21:11
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Solaris !

Ich habe leider meine Beiträge in diesem Thema nicht weiter fortgeschrieben. Alle 5 V Goldcaps von Reichelt, die ich mir zum Ausprobieren bestellt hatte, sind für diesen Zweck ungeeignet. Ich bin daher wieder zu den 2,5 V Typen zurückgekehrt. Da ich im Moment meine Schienenführung überarbeitet habe, wurde der Goldcaps-Einbau auf später verschoben.

Schöne Grüße
Johannes
Solaris - 17.08.06 22:15
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Johannes,
das war mein Fehler. Bereits am 19.6 wurde von Fido schon geschrieben dass die 5V Goldcaps nicht taugen. Insofern hätte ich mir die Investition sparen können... Die müssen dann zu anderem verarbeitet werden.

Ich schaue jetzt mal was ich an Becherelkos in die Lok kriege (E1 von LGB) vielleicht reichts ja schon.
Grüße
Solaris
Pirat-Kapitan - 18.08.06 16:49
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Solaris !

Ich habe in der Galerie ein Bild meines ersten Probeaufbaus der Goldcaps eingestellt, nicht unbedingt sehr platzsparend gebaut, weil ich in der 251 genügend Platz habe. Hier habe ich zwei Reihen von Goldcaps nebeneinander verbaut.
251_12_Goldcap-Platine_eingebaut (Pirat-Kapitan)

Bei einer Lok mit Mittenführerstand läßt sich ggf. die Platine in einen vorderen und einen hinteren Anteil trennen.

Bei meinen Dampfloks werde die Goldcaps in einer Reihe hintereinander aufbauen und dann im Kessel unterbringen.

Schöne Grüße
Johannes
Dampfer - 19.08.06 08:03
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Morgen morgen,
auch wenn diese Dikussion schon länger läuft.

Ich schalte über eine Diode und einen Steuertransystor der bei 18V arbeitet.Dazu einen 18.000uF 25V Kondensator, den ich in recht kleiner Baugröße von 2,5 * 5 cm bekomme. Das ganze an die Susi Schnittestelle +U und GND an fertig. Dann läuft Sound und Licht genauso´mit und die Lok kommt Überall drüber, selbst die kleinen B Kuppler.

Materialkosten bei AKTronic ca. 4 Euro.


Gruß
Alex
fido - 19.08.06 08:24
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Dampfer hat folgendes geschrieben::
und die Lok kommt Überall drüber, selbst die kleinen B Kuppler

Hallo Alex,

denfiniere mal "überall drüber". Ich habe bei 1F Goldcaps bei Langsamfahrt mit Sound über ca. 50mm lange stromlose Weichenherzen mit einer Dingler Ts5 mit Zug am Haken bereits Probleme, da der Saft nur einige Sekunden reicht.

Außerdem halte ich 25V für zu knapp bemessen. Wenn jemand seine Zentrale auf volle Spannung aufgedreht hat, bekommt der Elko die Gleispannung abzüglich drei Dioden (3*0,7V) angelegt. Elkos neigen zum auslaufen, wenn sie mit Überspannung betrieben werden. Einen 25V Elko würde ich an einem Spannungsregler betreiben.

Nicht ohne Grund baue ich immer 12x 2,5 = 30V Goldcaps ein.
Dampfer - 19.08.06 18:32
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo FidO,
mit Steuerstransystor meinte ich einen Spannungsregeler mit 18V.

Überall drüber:
Mit den 50mmm sehe ich kein Problem. Muss es aber mal exakt probieren wieweit eine Lok mit einem Motor läuft (ohne Sound und mit Sound). Vielleicht täusche ich mich ja auch. Wäre mal eine Versuchsreihe wert die Lok auf einen Stromlosen Abschnitt zu schicken und schaun wann sie stehen bleibt.

gruß
Alex
fido - 24.08.06 09:46
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Dampfer hat folgendes geschrieben::
Wäre mal eine Versuchsreihe wert die Lok auf einen Stromlosen Abschnitt zu schicken und schaun wann sie stehen bleibt.

Hallo Alex,

habe ich gemacht. Bei mittlerer Geschwindigkeit packen meine Loks mit 1F und Fauli ein A4-Blatt Papier, das quer auf dem Gleis liegt. Im Mittel also 21 cm.
Dampfer - 24.08.06 10:02
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Fido,
das ist heftig gut.
Aber traue keiner Statistik, die Du nicht selbst verfälscht hast. (Alter UNI-Spruch von VWL´ern Verdrehter Teufel Verdrehter Teufel )

Frage:
Mit Sounddecoder? (Sicher Nein!)
Wenn die Lok das letzte Rad auf das Blatt gelupft hat? (Sicher Ja!)

1F ist sehr viel, welche Goldkaps hast Du verwendet? Muss mal schauen was die bei AKTronic kosten. (Kosten dort meist die Hälfte zu anderen Anbietern).

Gruß
Alex
rail-rudi - 28.08.06 15:00
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Johannes ( und weitere Elektronikfachleute ),

als absoluter Laie auf dem Gebiet der Elektronik habe ich mit grossem Interesse Euere Vorschläge und Lösungen verfolgt. Für mich ist aber ein grundlegendes Problem geblieben und dazu möchte ich eine Frage stellen: Die meisten Schmerzen hat man doch mit den kleinen, zweiachsigen Loks mit entsprechend wenig Platz. Die von Dir Johannes ausgerüstete 251 macht bei mir die wenigsten Probleme ( in Punkto Platz und Kontaktproblemen ). Wie kann man das elegant bei kleineren Modellen in den Griff bekommen?

Jetzt bin ich auf die entsprechenden Lösungen gespannt!

Gruß von der verregneten Nordseeküste an die bastelnde Buntbahngemeinde -
Rüdiger
fido - 28.08.06 17:21
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
rail-rudi hat folgendes geschrieben::
Wie kann man das elegant bei kleineren Modellen in den Griff bekommen?

Hallo Rüdiger,

einfach einbauen. Platz findet sich eigentlich immer.

Z. bei diesem Modellchen kleben die GoldCaps unter dem Dach, da der gesamte Vorbau durch einen Lautsprecher und der Rucksack hinten durch die Elektronik gefüllt ist:


fido - 28.08.06 17:22
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Dampfer hat folgendes geschrieben::
Mit Sounddecoder? (Sicher Nein!)
Wenn die Lok das letzte Rad auf das Blatt gelupft hat? (Sicher Ja!)

Hallo Alex,

ja und ja. Aber die Strecke hängt natürlich sehr vor der Stromaufnahme des Motors und der Fahrgeschwindigkeit ab.

Ich habe bisher nur die 1F 2,5V Goldcaps von Conrad verbaut - und davon immer 12 Stück in Reihe.
Pirat-Kapitan - 28.08.06 17:37
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Rail-Rudi !

Ich hatte bei meinem Beitrag vom 18. ja schon angedeutet, dass die Platine der 251-Goldcaps auch teilbar ist. Mir ging es bei der 251 nur darum, das Prinzip auszuprobieren. Daher habe nicht auf einen platzsparenden Aufbau geachtet.
Als "Ladeschaltung" nehme ich einen Festspannungsregler mit 20V, dann bin ich bei 10 Goldcaps je 2,5 V immer auf der sicheren Seite.
Bei kleineren Loks (ich habe u.a. die 2-achsige KÖF) wäre ggf. eine Aufteilung der Goldcaps unter das Führerhausdach (wie Fido geschrieben hat) in Verbindung mit dem Motorvorbau zu überlegen, außerdem werde ich bei dieser Lok als Decoder den Zimo MX64H nehmen (wegen seiner "Kleinheit"). Diesen Decoder habe ich z.B. schon erfolgreich in den Wismarer Schienenbus eingebaut (neben dem Motor, auf der anderen Seite des Motors ist noch ein Intellsound plaziert).

Im Moment bin ich am Streckenumbau, daher ruht meine Lokwerkstatt trotz des Regens.

Schöne Grüße
Johannes
Tyron - 17.11.06 22:01
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Weiter oben wurde mal nach Langzeit-Erfahrungen mit Goldcaps gefragt:

LGB nutzt in der rot-weißen Neuauflage der ÖBB 2095.05 (LGB 21962) fünf in Reihe geschaltete Goldcaps 2,3V / 10F zur Pufferung des Sounds. Die Lok wurde zwischen 1997 und 1999 gebaut, hat also wenigstens 8 Jahre auf dem Buckel.



Auch bei laut aufgedrehtem Lautsprecher laufen die Standgeräusche ziemlich lange vor sich hin. Ich hab's nicht gestoppt, schätze aber mal 30 Sekunden oder so. Ich habe also nicht den Eindruck, dass die Goldcaps nach dieser Zeit ihrem Ende nahe wären.

Übrigens sind die Goldcaps bei LGB ohne hochohmige Widerstände oder sonstigen Firlefanz in Reihe geschaltet. Ich kann die ganzen Befürchtungen hier im Thread, die zum Thema Überspannung etc. geäußert wurden, auch nicht wirklich nachvollziehen. Wenn der Kondensator mit der geringsten Kapazität voll ist, fließt in einer Reihenschaltung kein Ladestrom mehr. An den anderen Kondensatoren erhöht sich weder die Spannung, noch laden diese weiter.

Ich vermute mal, dass der gedankliche Fehler bei einigen hier im Forum darin liegt, dass sie davon ausgehen, der Ladestrom würde durch die Kondensatoren hindurch fließen und die an der Goldcaps-Reihe anliegende Spannung würde sich auf weniger Kondensatoren verteilen, wenn einige geladen sind — oder so in etwa. Das ist aber nicht der Fall. Die Elektronen fließen immer nur zwischen den einzelnen Goldcaps hin und her, aber nie durch sie hindurch.

Fido hat mit seiner "bedenkenlosen" Schaltung also völlig recht. Wichtig ist dabei nur, dass am Anfang alle Goldcaps entladen sind.

Idee Was übrigens durchaus Sinn macht, ist, einen hochohmigen Widerstand parallel zur gesamten Goldcaps-Kette zu schalten. Denn Goldcaps halten die Spannung ansonsten jahrelang. Bastelt man mal in der Lok herum — und das kommt bei den Leuten hier im Forum ja wohl hin und wieder vor Sehr glücklich —, so ist ein ungewollter Kurzschluss einzelner Goldcaps oder der ganzen Kette nicht auszuschließen. Bei Goldcaps kann das fatale Folgen haben, bis hin zur Selbstzerstörung. Ein hochohmiger Widerstand sorgt dafür, dass sich die Goldcaps in einer überschaubaren Zeitspanne entladen und sich dadurch quasi selbst schützen.

Noch ein Nachtrag: Wer den Platz hat, statt Goldcaps normale Elkos zu verbauen, dem kann man nur raten, dies auch zu tun. Denn einen Vorteil haben die parallel geschalteten Elkos: Man kann durch weitere Elkos viel einfacher die Kapazität verändern und sich somit an das gewünschte Ergebnis herantasten oder auf veränderte Bedingungen reagieren. Bei Goldcaps hingegen wird die Kapazität zu Beginn festgelegt. Will man diese ändern, muss man die ganze Schaltung mit anderen Goldcaps neu aufbauen.
roger67 - 17.11.06 23:28
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo,
habe vor längerer Zeit mal Elkos und Gold-Caps in Kombination mit Zimo - Dekodern verbaut (in Bachmann Waldbahnloks) eingebaut. Ist ne super Sache, keine Stromunterberchungen mehr, super langsamlauf dadurch möglich.
Nur sollte man einen Schalter dazwischen bauen wenn ich mich recht erinnere da eine Programierung des Dekoders mit eingeschaltetem Elko nicht möglich ist. Müßte aber nochmal in meine Unterlagen schauen.

Gruß
Roger67
Pirat-Kapitan - 27.11.06 21:31
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Roger !

Bei "eingeschalteten" Goldcaps (und auch Elkos) ist in der Regel eine Programmierung auf dem Programmiergleis nicht mehr möglich, weil die Kondensatoren zuviel Strom ziehen. Eine Programmierung auf dem Hauptgleis (PoM) ist aber weiterhin möglich (da spielt der Strombedarf keine Rolle).

Ich habe meistens deswegen einen Schalter in die Loks eingebaut. Wo ich keinen Schalter eingebaut habe, habe ich zumindest in der Lok eine lösbare Steckverbindung im Ello- / Goldcapsanschluss vorgesehen. Dann muss ich war die Lok aufschrauben, aber da ich nur zum Adressenändern aufs Programmiergleis muss, ist diese Methode m.E. vertretbar. Alle anderen Einstellungen außer der Decoderadresse können, sofern der Decoder PoM kann, mittels PoM programmiert werden.
Sinnvoll ist es natürlich, nach der Grundprogrammierung des Decoders diesen auf dem Programmiergleis (mit abgeklemmten Kondenstoren) auszulesen und die Werte zu speichern (oder zu notieren). Dann muss man nur noch bei PoM alle Änderungen dokumentieren und man hat stets den aktuellen Decoderinhalt. Zum Programmieren benutze ich das USB-Interface von Lenz, da kann ich zu jedem Decoder die entsprechenden Einstellungen speichern. Wenn ich dann diesen Decoder via PoM verändern will, lade ich zunächst die gespeicherten Decoderwerte, programmiere dann und speiche anschließend die neuen Einstellungen wieder ab. Das müßte auch mit anderen PC-gestützten Programmiereinrichtungen gehen.

Schöne Grüße
Johannes
Stoffel - 28.11.06 23:45
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Moin zusammen,

letztendlich ist das eine Frage des Ladewiderstands. Den sollte man eh nicht zu klein dimensionieren, dann läuft das Basisgerät auch noch hoch, wenn bereits 10 Maschinchen mit Caps auf dem Gleis stehen. Winke Bei den letzten Modell verwendete ich einen Ladewiderstand von 47 Ohm. Die Modelle lassen sich noch anstandslos (auch auf dem Programmiergleis) "aufdaten".



Grüße
Stoffel
fido - 29.11.06 00:11
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hai,

selbst bei 4,7Ohm bei Zimo- und Uhlenbrock-Decodern kann ich mit Goldcaps am Decoder auf dem Programmiergleis programmieren. Nur bei einem Lenz-Decoder gings bisher nicht.

Ein größerer Ladewiderstand nach dem Stoffeltipp schadet aber sicher nicht und macht das ganze robuster.

PS: Zum Entladen der Gold-Caps lasse ich einfach die Loklampen an...
Stoffel - 06.12.06 00:38
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
(Teil des Threads zum Thema alternativer Einsatz von Kondensatoren und Ladewiderstand abgehängt. Findet Ihr nun hier: www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5899 Winke

Der letzte Beitrag mit Thema "Herstellung der öffentlichen Ordnung" ist verschubst aufs Abstellgleis. Winke

Stoffel)

RhBler - 15.07.07 17:50
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Zusammen

Ich habe mir heute eine Goldcapschaltung gebaut, und in eine Problemfalllok eingebaut. Gebaut wurde genau nach Fidos beschrieb mit den Conradteilen. Die Schaltung funktioniert phantastisch, kein ruckeln, einfach nichts mehr. Ich werde mir gleich noch ein paar Goldcaps bestellen. Vielen Dank für den Tipp.

Mit freundlichen Grüssen
Stefan
fido - 16.07.07 09:19
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Hallo Stefan,

das freut uns Grins
BR365 - 29.06.15 10:48
Titel: Re: Stromlose Abschnitte und Gold-Caps
Bei Conrad gibt es sehr günstige 1F/2,5V Doppelschichtkondensatoren (Conrad Artikelnummer 456807, Einzelpreis 0,42€). Die eingangs genannte Schaltung lässt sich damit für knapp 5€ bei 100.000µF/25V erstellen.

Eine Dingler 99 121 mit Dietz DLE V3 Decoder und Susi Soundmodul fährt damit bei Langsamfahrt ca. eine gute Loklänge weiter. Ausreichend für stromlose Weichenherzen oder kleine Verschmutzungen.

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